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Mittwoch, 28. September 2016, 10:22

Graupapageien (Frage von Heickchen)

Hallo Heike (Heickchen),

ich habe Deinen Text, den Du in Dein Profil gesetzt hast, mal in die Rubrik "Haltung" verschoben. Hier haben weitaus mehr User Zugriff.
(Mir ist schon klar, warum Du diesen Weg gewählt hast. Du hattest noch keine Schreibrechte. Vollkommen freigeschaltet wirst Du erst ca. 24 Stunden nach Deiner Anmeldung.)


Hier nun Dein Text:

"wir sehen keinen Ausweg mehr, wir haben zwei Graupapageien Hennen, die eine gesellte sich meinem Mann zu und die andere mir. Seit unsere Arbeitszeiten sich änderten, fing die Ricky ( die kleine von meinem Mann) an, sich komplett zu rupfen. Es ist unglaublich anstrengend geworden, sie schreien ständig wenn sie nicht in unserer Nähe sind. Ricco war schon immer flugunfähig da sie sich stets die Schwungfedern abknabbert. Sie sind beide 5 Jahre alt und Geschwister. Wir haben sie jetzt 3 Jahre. Ist es besser sie zu vermitteln in größere Vogelgruppen?"



Leider ist bei Euch einiges falsch gelaufen. Ihr habt zwei gleichgeschlechtliche Vögel, die dazu noch Geschwister und nun auch geschlechtsreif sind. Solch eine Zusammenstellung geht in der Regel nicht gut. Habt Ihr räumlich evtl. die Möglichkeit, beiden Weibchen ein geschlechtsreifes Männchen anzubieten? Harmonierende Pärchen benötigen den Mensch nur noch als "Kellner/-in und Putzmann/-frau"!

Gruß
Heidrun
Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

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Mittwoch, 28. September 2016, 11:15

Hallo Heike,

wenn Du uns ein bischen mehr von Deinen Haltungsbedingungen erzählst, können wir dir besser Ratschläge geben z.B.bezüglich einer Vergesellschaftung oder auch, wenn Ihr das wirklich wollt, zur Abgabe.

Ich persönlich tendiere dazu, nicht zu schnell aufzugeben, man kann einiges ändern, so dass sie z.B. aufhören, zu schreien. Das meiste unerwünschte Verhalten ist leider hausgemacht, aber hier im Forum gibt es einige versierte Graupapageienhalter, die Dir helfen können
Wie gesagt, erzähle mal mehr von den Beiden!

LG Dörnte
Gruß,
Dörnte

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Mittwoch, 28. September 2016, 12:39

Hallo Heike,

Wolfgang (koppi) hat Dich bereits freigeschaltet.

Gruß
Heidrun
Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

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Donnerstag, 6. Oktober 2016, 22:45

Hallo Doernte, zu unserer Haltung der Zwei Grauen, bisher war immer einer von uns zu Hause durch den Schichtrhytmus den wir bisher hatten. Unsere Grauen haben ein Zimmer im Haus für sich wo sie sich aber nur aufhalten, wenn wir nicht zu Hause sind, dort sitzen sie immer weit voneinander getrennt, sonst haben sie noch eine Sitzmöglichkeit in der Küche wo wir uns meistens gemeinsam aufhalten. Sobald wir außer Sichtweite sind fangen sie an zu rufen ( schreien ). Ist das Wetter mal nicht so gut, lassen wir sie im Haus wenn wir z.B. Gartenarbeiten erledigen. Dort sehen sie uns vom Vogelsitz aus und sie schreien. Ricky ist so schlimm da kannst du von draußen sehen wie sie sofort anfängt sich die paar Federn die sie noch hat heraus zu reisen. Da die Beiden ja nun nicht fliegen können, ( Ricky war ein bildschöner Vogel der fliegen konnte ) sind sie immer auf uns angewiesen zum Futter gebracht zu werden, da sie nicht auf den Fußboden wollen um dahin zu laufen wo sie hin möchten. Wir haben sie dann am Tisch in der Küche gefüttert, dann haben sie aber in ihrem Zimmer wenn wir nicht da sind nicht mehr gefressen. Es wird immer anstrengender mit den Beiden. Wir haben sie von einem Ehepaar aus Mayen gekauft, da hatte man uns schon verschwiegen das Rico sich die Schwungfedern knabbert, angeblich war er in der Mauser. Da die Leute viele andere Haustiere hatten wie Hunde, Katzen usw wollen die Beiden nicht auf den Fußboden, vermute ich. Sie möchten die Zeit die wir zu Hause sind nur auf der Schulter sitzen oder auf dem Schoß sitzen.
Ich freue mich über Ratschläge
ich bin aber mittlerweile gewillt zum Wohle des Vogels einer Abgabe zuzustimmen.

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Donnerstag, 6. Oktober 2016, 23:12

Bin grad total müde, aber noch schnel leine Antwort:

Ich empfehle viele Schreddermöglichkeiten (Korkröhre, Korkäste, Telefonbuch, frisches Holz - Obstbaum, Hasel, Weide...) vielleicht könnt Ihr ja auch Wege innerhalb der Wohnung/des Zimmers machen, z.b. mit an der Decke aufgehängten Ästen , damit die Grauen selbständiger werden. Füttern würde ich nur ich ausschließlich im Vogelzimmer, nach einem kurzen Streik werden sie da fressen, falls Ihr es schafft, neutral (!) auf ihr Geschrei zu reagieren. Am Besten unerwünschtes Verhalten ignorieren, erwünschtes belohnen.
Gruß,
Dörnte