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Samstag, 27. Mai 2017, 19:54

22.05.2017

Neuer Dokumentarfilm:
"Wie Monsanto die Welt vergiftet"

"In Argentinien sterben die Menschen auf dem Land heutzutage vor allem an Krebs."
So bringt ein Arzt aus dem argentinischen Córdoba auf den Punkt,
welche Auswirkungen Sojaanbau und flächendeckender Glyphosateinsatz für die Bevölkerung im ländlichen Raum hat.

In Argentinien lassen sich die Auswirkungen von Glyphosat und anderen Ackergiften weltweit wohl am deutlichsten nachzeichnen.
In ihrem packenden Dokomentarfilm
"Tödliche Agri-Kultur - Wie Monsanto die Welt vergiftet",
der kürzlich erschienen ist,
beschreibt die Jounalistin Gaby Weber die Monsanto-Tragödie in dem südamerikanischen Land.

Seit vielen Jahren wird Argentinien mit Herbiziden, Insektiziden, Fungiziden und künstlichem Dünger überflutet.
Denn in dem südamerikanischen Land sind 20 Millionen Hektar mit gentechnisch verändertem Soja bepflanzt.
Das sind zwei Drittel der gesamten Ackerflächen des Landes.
Kein Land weltweit sprüht mehr von dem unter dem Namen "Roundup" vertriebenen Ackergift auf seine Felder,
im Jahr 2015 waren es mehr als 250 Millionen Liter.
Nutznießer dieses Modells - Glyphosat und Gen-Soja-Monokulturen - ist Monsanto.

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Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

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Samstag, 17. Juni 2017, 19:14

16.06.2017

Über eine Million EuropäerInnen unterschrieben gegen Glyphosat

Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat erreicht in Rekordzeit 1 Million Unterschriften.

Die größte und am schnellsten gewachsene Europäische Bürgerinitiative zeigt enorme Besorgnis
der europäischen Bevölkerung beim Thema Glyphosat.

Über eine Million EuropäerInnen haben die Europäische Bürgerinitiative (EBI) für ein Verbot von Glyphosat,
eine Reform des Zulassungsverfahrens für Pestizide und verpflichtende Ziele für Pestizid-Reduktionsprogramme unterschrieben.
Die für Österreich verantwortlich zeichnende Organisation GLOBAL 2000
und die anderen Trägerorganisationen der EBI rufen nun die EU-Kommission auf,
die Stimmen dieser Menschen zu hören und eine Neuzulassung von Glyphosat zu verhindern.

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Freitag, 30. Juni 2017, 14:57

Bayer stellt Antrag auf Genehmigung der Monsanto-Übernahme

30. 06. 2017, 12:59 Uhr / dpa

Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer hat bei der EU-Wettbewerbsbehörde den Antrag
auf Genehmigung der Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto eingereicht.
Damit sei ein weiterer wichtiger Schritt bei dieser Transaktion erreicht worden,
teilte Bayer am Freitag mit.
Das Unternehmen werde eng mit den Behörden zusammenarbeiten.
Ziel sei, die Übernahme bis Ende 2017 abschließen zu können.

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Donnerstag, 3. August 2017, 20:02

Überall Glyphosat!!

...,
wir hatten es befürchtet:
Die EU-Kommission will Glyphosat für weitere zehn Jahre erlauben.
Das würde heißen, dass das krebsverdächtige Gift zehn weitere Jahre auf unseren Äckern und in unserem Essen landet.

Doch noch können wir die Zulassung verhindern:
Denn die Mitgliedsländer der EU müssen den Glyphosat-Plänen zustimmen.

Frankreich hat schon angekündigt, gegen Glyphosat zu stimmen -
die deutsche Bundesregierung ist sich noch uneinig:
Landwirtschaftsminister Schmidt will die Verlängerung der Zulassung,
Umweltministerin Hendricks ist dagegen.

Politik muss für Bürger/innen da sein, nicht für Megakonzerne wie Bayer und Monsanto -
erinnern wir die Bundeskanzlerin jetzt daran, damit sie ein Machtwort für unsere Umwelt und unsere Gesundheit spricht.

Fordern Sie Angela Merkel auf, dafür zu sorgen, dass Deutschland gegen Glyphosat stimmt!

Die Gefahren von Glyphosat sind bekannt.
Es schadet Pflanzen und Tieren - und ist laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) "wahrscheinlich krebserregend".

Besonders besorgniserregend: Rückstände des Giftes finden sich überall.
Gerade erst hat eine neue Untersuchung aufgedeckt,
dass sich Spuren von Glyphosat selbst in Ben & Jerry`s Eis finden.

Ganz klar: Dieses Ackergift muss endlich von unseren Feldern!

Rufen Sie Angela Merkel auf, dafür zu sorgen, dass Deutschland gegen Glyphosat stimmt!

Die Unternehmen, die Glyphosat herstellen, werden immer mächtiger:
Durch milliardenschwere Deals schließen sie sich zu unkontrollierbaren Megakonzernen zusammen -
und mit der geplanten Horrorfusion von Bayer und Monsanto steht uns die größte Gefahr erst noch bevor.

Doch wir halten dagegen:
Mehr als 1,3 Millionen Menschen aus ganz Europa
haben die Europäische Bürgerinitiative (EBI) gegen Glyphosat unterzeichnet
-
mit tatkräftiger Unterstützung von SumOfUs-Mitgliedern.
Dank unserer erfolgreichen Bürgerinitiative muss die EU-Kommission
sich unseren Forderungen in einem formellen Verfahren stellen.

Doch wenn wir Glyphosat endlich von unseren Feldern verbannen wollen, müssen wir an allen Fronten kämpfen:
Überzeugen wir jetzt Bundeskanzlerin Merkel, sich gegen die 10-jährige Zulassung auszusprechen!

Fordern Sie von Angela Merkel,
dass Deutschland bei der EU-Kommission gegen die Zulassung von Glyphosat stimmt!


Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Wiebke, Oliver und das Team von SumOfUs

*********

Mehr Informationen:

EU-Kommission schlägt Zulassung für weitere zehn Jahre vor, Spiegel Online, 20. Juli 2017
EU-Kommission will nicht alleine über Glyphosat entscheiden, Deutschlandfunk, 19. Juli 2017


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