Sie sind nicht angemeldet.

41

Montag, 27. November 2017, 16:31

EU verlängert Zulassung

Glyphosat bleibt weitere fünf Jahre erlaubt

Stand: 27.11.2017 15.54 Uhr

Die EU-Mitgliedstaaten haben die Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat um fünf Jahre verlängert.
18 der 28 EU-Länder stimmten für einen entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission.
Das Mittel steht im Verdacht, krebserregend zu sein.

Der Unkrautvernichter Glyphosat darf in der EU weiter verwendet werden.
Die EU-Länder beschlossen, die Zulassung des umstrittenen Mittels um weitere fünf Jahre zu verlängern.
18 der 28 EU-Länder stimmten in Brüssel für einen entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission,
wie eine Sprecherin der Behörde mitteilte.
Deutschland stimmte nach Angaben aus EU-Kreisen anders als bislang für die Zulassungsverlängerung.



Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

42

Montag, 27. November 2017, 16:35

:puke: :puke: :puke: :puke: :puke: :puke: :puke: :puke: :puke: :puke: :puke:


:nono: :nono: :nono: :nono: :nono: :nono: :nono: :nono: :nono: :nono: :nono: :nono: :nono: :nono: :nono: :nono: :nono: :nono: :nono: :nono:


:puke: :puke: :puke: :puke: :puke: :puke: :puke: :puke: :puke: :puke: :puke:
Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

43

Freitag, 1. Dezember 2017, 14:55

WDR
- Stand: 01.12.2017, 08:12 -

Monsanto-Übernahme: Bayer nimmt weitere Hürde

* Sicherheitsausschuss gibt grünes Licht für Monsanto-Deal
* Weitere Bedenken bei Wettbewerbsbehörden
* Übernahme durch Bayer soll Anfang 2018 erfolgen

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat nach eigenen Angaben
eine weitere Hürde bei der geplanten Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto genommen.
Der Ausschuss zur Überprüfung ausländischer Investitionen in den USA
unter dem Aspekt möglicher nationaler Sicherheitsbedenken (CFIUS)
habe keine Probleme mit dem Milliardengeschäft,
teilte Bayer am Freitag (01.12.2017) in Leverkusen mit.

Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

44

Freitag, 1. Dezember 2017, 18:35

SumOfUs.org

...,

das ist ein Schock:
Glyphosat wird für fünf weitere Jahre zugelassen.
Fünf weitere Jahre Monsantos Gift auf unseren Äckern --
so haben sich Vertreter/innen der EU-Länder diese Woche entschieden.

Überraschend stimmte Landwirtschaftsminister Christian Schmidt
als Vertreter Deutschlands für Glyphosat.
Die Mehrheit für das Gift war extrem knapp.
Jetzt tobt die Empörung in Deutschland,
denn Schmidts Ministerium hat auf eigene Faust gehandelt,
gegen den Willen von Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) und der Kanzlerin.

Ein herber Rückschlag für uns -- doch wir geben nicht auf.
Die Bundesregierung kann Glyphosat auch auf nationaler Ebene verbieten --
Frankreich hat einen solchen Schritt bereits angekündigt.

SPD-Chef Martin Schulz hat versprochen:
seine Partei will sich für ein Glyphosat-Verbot einsetzen,
wenn sie Koalitionsgespräche führt.
Sorgen wir dafür,
dass seinen Worten Taten folgen und Glyphosat von unseren Äckern verschwindet.


Gemeinsam mit unseren Partnern aus der ganzen EU
haben wir eine einzigartige Bürgerinitiative gegen Glyphosat auf die Beine gestellt --
Millionen Menschen haben sich eingebracht.
Noch haben wir Monsanto und Co. nicht gestoppt --
aber wir haben der Pestizid-Lobby eine herbe Niederlage bereitet.
Monsantos Pläne für 15 weitere Jahre Glyphosat sind gescheitert,
auch eine Verlängerung um 10 Jahre ging nicht durch.

Heute ist klar:
Glyphosat ist ein Auslaufmodell,
das Ende dieses Ackergiftes ist nur noch eine Frage der Zeit.

SumOfUs-Mitglieder wie Sie haben Petitionen unterschrieben,
die Telefone von Politikern heiß geklingelt,
Ihre Postfächer geflutet,
großzügig für Meinungsumfragen in mehreren EU-Ländern gespendet
und noch vieles mehr.

Dank des Engagements von SumOfUs-Mitgliedern wie Ihnen ist ein Ende von Glyphosat in Sicht!


Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Wiebke und das Team von SumOfUs


Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

45

Freitag, 8. Dezember 2017, 18:20

Umweltinstitut
München e. V.



Wie Deutschland mit Monsanto gegen Transparenz kämpft

Nur eine gute Woche nach der Wiederzulassung von Glyphosat
ist die Geschichte des Ackergifts um einen weiteren Skandal reicher.
Denn wie jetzt bekannt wurde,
streitet die Bundesregierung gemeinsam mit Monsanto und Cheminova
vor dem Europäischen Gerichtshof
gegen mehr Transparenz im Zulassungsverfahren.

Sie haben richtig gelesen.
Die Bundesregierung macht mit der Chemieindustrie gemeinsame Sache,
um die Klage von vier Europaabgeordneten
gegen die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) abzuwehren.
Diese fordern, endlich die Studie offenzulegen,
auf denen die Bewertung von Glyphosat beruht.

Es ist an der Zeit,
Konsequenzen aus den Skandalen um Glyphosat zu ziehen!
Deutschland muss jetzt dem Vorbild von Frankreich folgen
und ein nationales Verbot auf den Weg bringen.
Mit einem neuen Factsheet zeigen wir auf,
dass dies trotz der europäischen Zulassung möglich ist.


Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

46

Donnerstag, 14. Dezember 2017, 19:41

Bundestags-Gutachten

Nationales Glyphosat-Verbot ist möglich

Stand: 14.12.2017 13:54 Uhr

Umweltministerin Hendricks will den Glyphosat-Einsatz trotz EU-Zulassung
in Deutschland so weit wie möglich begrenzen.
Laut einem Bundestags-Gutachten ist das möglich.
Unter gewissen Bedingungen könnten Auflagen formuliert werden, heißt es in dem Papier.

Ein nationales Verbot des umstrittenen Unkrautgifts Glyphosat ist nach Einschätzung von
Bundestags-Juristen unter strengen Voraussetzungen möglich.
Das geht aus einem 19-seitigen Gutachten des Europa-Referats des Bundestags
im Auftrag der Grünen-Fraktion hervor, das dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt.
Zuvor hatte die "Rheinisches Post" über das Gutachten berichtet.





Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

47

Sonntag, 17. Dezember 2017, 16:02

SONNENSEITE
Ökologische Kommunikation mit FRANZ ALT
15.12.2017

Glyphosat-Skandal beweist Notwendigkeit einer Reform der Pestizid-Zulassungsverfahren

BUND legt Fünf-Punkte-Forderungskatalog vor.

Anlässlich der aktuellen Diskussion über EU-weite Zulassungsbeschränkungen von drei bienengefährdenden Pestiziden
und der skandalösen Wiederzulassung des Totalherbizids Glyphosat
fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
eine umfassende Reform von Pestizid-Zulassungsverfahren auf europäischer und nationaler Ebene.
"Die Glyphosat-Wiederzulassung hat die Defizite der Zulassungsverfahren für Pestizide eindrücklich belegt",
sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.
"Weil der Krebsverdacht nach wie vor gilt, hätte das Vorsorgeprinzip greifen müssen.
Glyphosat hätte sofort und ohne Ausnahmen verboten werden müssen.
Auch die negativen Umweltfolgen wurden nicht angemessen berücksichtigt,
obwohl Glyphosat maßgeblich zum Artensterben in der Agrarlandschaft beiträgt", so Weiger.





Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

48

Donnerstag, 11. Januar 2018, 19:22

Umweltinstitut München e. V.





Weihnachtsgeschenk für die Gen-Lobby

Still und beinahe unbemerkt
verlief die Zulassung von sechs gentechnisch veränderten Pflanzen
für den Import als Lebens- und Futtermittel nach Europa.
Über dieses Weihnachtsgeschenk der EU-Kommission
durfte sich die Gen-Lobby kurz vor den Feiertagen freuen.
Laut Kommission gab es für die Zulassung innerhalb der Mitgliedsstaaten
keine qualifizierte Mehrheit, weshalb sie sich
- wie so häufig bei genmanipulierten Pflanzen -
im Alleingang für die Genehmigung entschied.

Die Pflanzen sind für die Umwelt und Gesundheit besonders problematisch,
weil sie teilweise mit gleich mehreren Resistenzen
gegen hoch giftige Pestizidwirkstoffe ausgestattet wurden,
darunter auch gegen das wahrscheinlich krebserregende Glyphosat.



Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

Der Beitrag von »HeidrunS« (Dienstag, 16. Januar 2018, 16:49) wurde vom Autor selbst gelöscht (Dienstag, 16. Januar 2018, 16:50).

50

Dienstag, 16. Januar 2018, 19:59

Umweltministerin zu Pflanzengift

Hendricks glaubt an rasches Glyphosat-Aus

Stand: 16.01.2018 12:42 Uhr

Bundesumweltministerin Hendricks ist optimistisch,
dass die Tage des umstrittenen Unkrautgifts Glyphosat in Deutschland gezählt sind:
Noch 2018 solle die private Verwendung beendet sein.
Dabei bleibt das Groko-Sondierungspapier in diesem Punkt vage.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) tritt für den schnellen Abschied
von Glyphosat in einer möglichen Großen Koalition ein.
Dabei soll es schnell gehen:
"Der schrittweise und systematische Ausstieg muss in dieser Wahlperiode beendet sein",
sagte Hendricks beim Agrarkongress ihres Bundesministeriums in Berlin.
Die Privatanwendung des umstrittenen Pflanzenschutzmittels solle noch in diesem Jahr verboten werden.
In anderen Bereichen, etwa in erosionsgefährdeten Hanglagen, könne es etwas länger dauern.



Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

51

Freitag, 19. Januar 2018, 15:23

Umweltinstitut München e. V.

Große Koalition gegen Glyphosat?

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitus,

folgt der Bundestag schon bald dem Vorbild Frankreichs und beschließt ein Ausstiegsdatum für Glyphosat?
Diese Hoffnung legen die Ergebnisse der Sondierungsgespräche zwischen Union und SPD nahe.
Darin haben sich die möglichen Koalitionspartner auf ein "schnellstmögliches" Ende der Glyphosat-Nutzung geeinigt.
Bisher sind dies jedoch lediglich Absichtserklärungen.
Noch fehlen konkrete Maßnahmen, um dieses Ziel zu erreichen und auch ein Datum,
bis zu dem die Glyphosat-Anwendung auslaufen soll.

Bei Schnee und Kälte diskutierten wir darüber gestern mit den zuständigen Bundestagsabgeordneten
Kees de Vries (CDU), Rita Hagl-Kehl (SPD), Kirsten Tackmann (Linke) und Harald Ebner (Grüne)
vor dem Reichstagsgebäude.




Auch auf europäischer Ebene tut sich etwas in Sachen Glyphosat:
Während wir vor dem Bundestag standen, entschieden die Vorsitzenden der Fraktionen im Europaparlament,
einen Sonderausschuss einzusetzen.
Dieser soll den Skandalen um die Bewertung von Glyphosat nachgehen
und das Zulassungsverfahren für Pestizide auf den Prüfstand stellen.

Dass es so weit gekommen ist, verdanken wir allen, die sich nicht entmutigen lassen
und in den letzten Monaten im Internet und auf der Straße mit uns gegen Glyphosat protestiert haben.
Diesen Samstag sehen wir uns wieder:
Bei der Demo "Wir haben es satt!"
werden wir der Agrarindustrie in Berlin die Stirn bieten!


Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

Ungelesene Beiträge Unbeantwortete Themen Themen der letzten 24 Stunden
Thema bewerten