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Dienstag, 16. Januar 2018, 16:36

Ausgesummt

campact



Bienenkiller endlich verbieten!

Uns sterben die Bienen weg. Schuld daran: Pestizide wie Neonikotinoide. Die EU will sie jetzt zwar verbieten.
Aber CSU-Agrarminister Schmidt könnte schon wieder zuschlagen -
und wie bei Glyphosat ein Verbot im Alleingang verhindern.
Eine zweite Unverschämtheit dieser Art lassen wir nicht zu. Überzeugen Sie die SPD:
Das Verbot muss in den Koalitionsvertrag!


Liebe/r ...,

bsssssssssss - bssss - bss: Das Summen der Bienen wird immer leiser, verstummt es bald ganz?
Die Zahl fliegender Insekten hat in den letzten 30 Jahren bundesweit abgenommen -
um über 75 Prozent!
Die EU will jetzt handeln und Neonikotinoide verbieten. Für Bienen sind diese Pestizide noch schlimmer als Glyphosat.
Die Gefahr: Agrarminister Christan Schmidt (CSU) macht sich wieder selbstständig.
Schon beim Ackergift Glyphosat verhinderte er im Alleingang ein europaweites Verbot.
Blockiert er auch jetzt, bleiben die "Neonics" für Jahre auf Europas Feldern.

Doch eine kann das verhindern - die SPD. Bringt sie das Verbot von Neonics in den Koalitionsvertrag,
kann uns Schmidt nicht wieder abzocken. Dazu müssen wir den SPD-Verhandler/innen klar machen:
Ohne Bienen geht nichts in der Natur. Die beste Gelegenheit:
Am nächsten Samstag ziehen wir mit Zehntausenden durch Berlin. Es ist der Tag,
bevor die SPD auf ihrem Parteitag über die Groko entscheidet.
Auf der Bühne der "Wir haben es satt!"-Demo wollen wir 200.000 Unterschriften
gegen Neonikotinoide präsentieren.
So sehen die versammelten Medien, wie wichtig uns gesunde Bienen sind.

Ihre Unterschrift nehmen wir mit nach Berlin - je mehr wir sind, desto klarer ist, was wir Bürgerinnen und Bürger wollen.
Deshalb unsere Bitte: Machen Sie jetzt mit!


Der Kampf gegen Ackergifte lohnt sich.
Ein langer, bunter, starker Protest unserer Bürgerbewegung hat erreicht,
dass die kommende Regierung den Einsatz von Glyphosat deutlich einschränken will - möglicherweise ganz beenden.
Diesen Schwung wollen wir jetzt nutzen.
Gelingt es uns, in der aktuellen Diskussion um Pestizide auch die Neonikotinoide zum großen Theme zu machen,
rückt ein Verbot dieser Bienenkiller in greifbare Nähe.

Die Wirkung von Neonikotinoiden ist fatal:
Schon kleine Mengen dieser Gifte schädigen das Nervensystem der Bienen. Die Tiere finden nicht zurück zu ihrem Stock,
die Kommunikation unter ihnen bricht zusammen.
Oft ist die Folge der Tod.

Umweltministerin Barbara Hendricks hat diese Dramatik erkannt:
"Ich hoffe sehr, dass Deutschland an der Seite der EU-Kommission steht und den Weg für das Verbot freimacht."
Was jetzt noch fehlt: Die SPD schreibt diese Erkenntnis im Koalitionsvertrag fest.
Lassen Sie uns gemeinsam dafür kämpfen.


Herzliche Grüße
Linda Neddermann, Campaignerin
Chris Methmann, Teamleiter Kampagnen

PS: Neonikotinoide sind nicht nur für Bienen schädlich.
Bestimmte Neonikotinoide können auch die Entwicklung von menschlichen Neuronen und Hirnstrukturen beeinträchtigen.
Ein Gift für Mensch und Biene - das dringend weg muss.



Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

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Donnerstag, 22. Februar 2018, 19:46

22.02.2018
Umweltinstitut München e. V.



Platzverweis für Bienengifte

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

der massenhafte Einsatz von Pestiziden bedroht unsere Bienen und andere Insekten:
Um durchschnittlich 76 Prozent ist der Insektenbestand seit 1989 in Deutschland zurückgegangen.
Damit wird das Insektensterben auch eine Gefahr für uns Menschen.
Schließlich hängen rund drei Viertel unserer Nutzpflanzen,
wie etwa Erdbeeren, Zucchini und Sonnenblumen,
von der Bestäubung durch Insekten ab.

Es ist also höchste Zeit, den Einsatz der Gifte zurückzudrängen.
Und dazu öffnet sich gerade ein politisches Handlungsfenster.
Denn in den kommenden Monaten wird die EU-Ebene darüber entscheiden,
wie mit besonders gefährlichen Insektiziden aus der Gruppe der Neonicotinoide umgegangen werden soll.
Mit einer neuen Aktion fordern wir die Bundesregierung auf,
den Bienengiften bei den Abstimmungen in Brüssel einen Platzverweis zu erteilen!


Die Risiken, die von Nionicotinoiden ausgehen, hat inzwischen auch die EU-Kommission erkannt.
Sie schlägt deshalb den Mitgliedsstaaten vor,
die Anwendung von drei dieser Gifte weiter einzuschränken:
Imidacloprid, Thiamethoxamund Clothianidindürften dann nur noch in Gewächshäusern eingesetzt werden.
Das wäre ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Thiamethoxam und zwei weitere Neonicotinoide könnten sogar ganz verboten werden.
Die Zulassung dieser Wirkstoffe läuft zum 30. April aus.
Die Hersteller haben aber Wiederzulassungsanträge gestellt.
Werden diese abgelehnt, wären die drei Insektengifte bald in der ganzen EU verboten.

Auch Union und SPD haben dem Insektensterben im Koalitionsvertrag den Kampf angesagt.
Darauf wollen wir sie mit unserer Aktion festnageln.

Fordern Sie jetzt mit uns den noch amtierenden Agrarminister Christian Schmidt
und Umweltministerin Barbara Hendricks dazu auf,
die Insektengifte von den Äckern zu verbannen!

Jetzt mitmachen!

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München


Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

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Mittwoch, 28. Februar 2018, 19:30

change.org

Bienenkiller



Petition an Bundesregierung, Mitgliedsländer der EU

Keine Ausreden mehr - Bienenkiller müssen jetzt vom Acker!
#Bienen

Petition von Sven Giegold & Martin Häusling
Deutschland

Unterschreiben Sie diese Petition?

Heute hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)
eine lang erwartete neue Studie zur Risikoeinschätzung der drei Pestizide
Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam
veröffentlicht.
Das Ergebnis:
Jegliche Nutzung dieser Neonikotinoide stellt ein Risiko für Bienen dar.
Damit ist es amtlich:
Es gibt keine "sichere" Nutzung dieser Ackergifte!

Schon Ende März, am 22.3.18, treffen sich die Mitgliedsländer der EU im zuständigen Ausschuss.
Das ist eine große Chance,
diese Bienenkiller schnell europaweit vom Acker zu holen.
Aber es deutet sich schon an, dass einige Mitgliedsländer wieder verzögern wollen.
Damit dürfen sie nicht durchkommen!
Denn jede weitere Verzögerung hat katastrophale Auswirkungen
auf die noch verbleibenden Wildbienenvölker und unsere Ökosysteme.

Nach dieser Studie gibt es keine Ausreden mehr:
Jetzt muss gehandelt werden!

Deswegen fordern wir mit dieser Petition
die deutsche Bundesregierung und die Mitgliedsländer auf:
Stimmen Sie am 22. März für ein umfassendes Verbot von
Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxan
ohne Ausnahmen!


Handeln Sie jetzt und helfen Sie uns, die Bienenkiller vom Acker zu holen!

Unterschreiben Sie diese Petition?


Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

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Donnerstag, 26. April 2018, 15:14

Avaaz



Liebe Freundinnen und Freunde,

auf der ganzen Welt sterben zurzeit Milliarden von Bienen.
Aber in wenigen Stunden könnte die EU giftige und für Bienen tödliche Pistizide
VOLLSTÄNDIG VERBIETEN!

Führende Wissenschaftler und Bauernverbände fordern ein Verbot
und auch die europäische Öffentlichkeit unterstützt es.
Neben Deutschland, Frankreich, Großbritannien sind noch neun weitere Länder dafür.
Aber wir brauchen noch vier weitere, um die Abstimmung am Freitag zu gewinnen.
Wenn die EU diesen Schritt macht, können wir die ganze Welt dazu bringen, ihr zu folgen.

Bis zum Schluss zählt jede Stimme -- teilen Sie diesen Aufruf überall:

Unterzeichnen, um das Bienengift zu verbieten!

Die USA und Europa sehen, wie die Bienen mit erschreckender Geschwindigkeit aussterben.
Und weil sie unsere Pflanzen bestäuben, ist unsere gesamte Nahrungskette bedroht!

Aber große Chemieunternehmen, die Pestizide verkaufen,
drängen die EU, die Entscheidung hinauszuzögern.
Avaaz-Mitglieder in ganz Europa rufen gerade eifrig ihre Minister an,
schalten Anzeigen und erhöhen den Druck.

Jetzt brauchen wir die größte öffentliche Petition aller Zeiten für Bienen.
Erzählen Sie allen davon:

Unterzeichnen, um das Bienengift zu verbieten!

Die Avaaz-Gemeinschaft hat seit Jahren den Aufruf für ein Verbot von Neonicotinoiden angeführt.
Jetzt sind wir nur wenige Stunden davon entfernt,
um dieses Gift für immer in Europa zu verbieten --
nutzen wir diese Petition als summenden Hoffnungsträger für die Bienen.

Hoffnungsvoll
Alice, Antonia, Lisa, Nick und das ganze Team von Avaaz


Weitere Informationen:

EU-Bevhörde bestätigt Gefahr für Bienen durch Insektizide (Zeit Online)

Bienensterben: EU will Neonicotinoide teilweise verbieten (Deutschlandfunk)

Und auf Englisch:

Neonicotinoids: risks to bees confirmed (EFSA)

Pressure mounts on Commission to put neonics ban to a vote (Euractiv)

The bitter battle over the world`s most popular insecticides (Nature)


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Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

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Samstag, 28. April 2018, 15:15

change.org

Sven Giegold & Martin Häusling haben gerade ein Update zur Petition
"Keine Ausreden mehr - Bienenkiller müssen jetzt vom Acker! #Bienen"
veröffentlicht:

NEUIGKEIT ZUR PETITION
Endlich: Unser großer Erfolg!

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
endlich kommen die Neonikotinoide vom Acker.
Für unzählig viele Bienen bedeutet das ein Weiterleben statt den Vergiftungstod.
Vielen Dank für die großartige Unterstützung durch Euch,
aber auch die vielen anderen Organisationen und Bürgerinitiativen samt ihrer Petitionen!
Ohne den Druck der Mobilisierung über das Internet wäre es zu diesem Verbot wohl nie ...

Vollständiges Update lesen


Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
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